YONEX DUORA 10

Badminton-Schläger-Test 2016: YONEX DUORA 10

Der YONEX DUORA 10 ist das neue Top-Racket in der YONEX-Range. Es wird z.B. von Lee Chong Wei, dem Weltranglisten-Ersten gespielt. Und immer mehr Profis folgen ihm. Besonders ist, dass es nicht egal ist, wie rum man den DUORA 10 in der Hand hält. Rahmenprofil und Innenleben der beiden Schlägerkopf-Seiten unterscheiden sich. Die eine Seite (orange Rahmen-Markierung oben) wurde für Vorhand-Schläge optimiert und die andere Seite (grüne Rahmen-Markierung oben) für Rückhand-Schläge. Wir hatten den DUORA 10 im Test – bespannt mit einer YONEX BG80 Power, 11 kg.

Der erste Eindruck: Unabhängig von der Unterschiedlichkeit der Schläger-Seiten ist der YONEX DUORA 10 ein extremes Racket für sehr gute Spieler. Die konsequent kopflastige Auslegung und der steife Schaft erfordern eine sehr gute Schlagtechnik. Wenn man die hat, liefert der YONEX DUORA 10 viel Power für das Angriffsspiel bei einem sehr guten Ballgefühl.

Zu den beiden unterschiedlichen Schläger-Seiten des YONEX DUORA 10: Die Unterschiede bewegen sich eher im Feinabstimmungsbereich. Die BADLAB-Tester mussten den Schläger zuerst ein Weilchen spielen, aber dann waren die Unterschiede zwischen den beiden Schläger-Seiten für alle klar wahrnehmbar – insbesondere bei Vorhandschlägen. Einige Tester mussten sich daran gewöhnen, den Schläger zwischen den Ballwechseln nicht automatisch in der Hand rotieren zu lassen.

Fazit: Als fortgeschrittene Hobby-Spieler waren die meisten BADLAB-Tester mit dem YONEX DUORA 10 eher etwas überfordert – insbesondere aufgrund seiner Kopflastigkeit, die ihn relativ schwer erscheinen lässt. Ganz anders sieht das aus beim YONEX DUORA 7, den wir ebenfalls getestet haben …