Eine Sportart erobert die Welt
Die Leichtigkeit des Speeds
Fußballprofis und Formel-1-Rennfahrer spielen begeistert “nebenbei” Badminton, um ihre körperliche und geistige Reaktionsfähigkeit zu verbessern.
Das klingt irgendwie nach Extremsport. Muss es aber nicht sein! Badminton macht auch Sport-entwöhnten Einsteigern von der 1. Minute an Spaß, weil man sofort Erfolgserlebnisse hat und von Anfang an dynamisch spielen kann. Entwickelt hat sich die Sportart aus dem Federball, das wir ja fast alle in unserer Kindheit schon einmal im Garten gespielt haben.
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Fünf gute Gründe, Badminton zu spielen.
Hier bist du richtig!
- Badminton ist anspruchsvoll und einfach zugleich. Schon bei Anfängern kommen Ballwechsel zustande – aber bis zum Badminton auf hohem Niveau ist es ein weiter Weg. Trotzdem macht es auf jedem Niveau Spaß.
- Badminton ist nach Laufen die wirkungsvollste Trainingsform für das Herzkreislaufsystem. Schon zweimal pro Woche eine halbe Stunde bis eine volle Stunde reichen aus, um das Fitnessniveau um einiges zu steigern.
- Badminton als Verbrennungsmotor. Man ist dauernd in Bewegung und der Körper verbrennt viele Kalorien, fast ohne dass man es merkt. Abnehmen und noch Spaß dabei haben – wo gibt es das sonst?
- Badminton kann man von 7 bis 70 spielen – und sogar Frauen und Männer gemeinsam! Das gibt es in kaum einer anderen Sportart. Auch eine Bundesliga-Mannschaft besteht übrigens aus Frauen und Männern.
- Badminton kann man fast überall spielen. Viele Städte haben einen oder sogar mehrere Vereine und oft auch ein Badminton-Center. Im Sommer geht´s manchmal sogar im Park oder Garten.
Speedminton, Blackminton, Beachminton, ...
In den letzten Jahre haben sich Ableger wie „Speedminton“, „Blackminton“ oder „Beachminton“ entwickelt. Alle versuchen, das Spiel Wind-unabhänger für den Außenbereich zu gestalten.
Speedminton wird ohne Netz gespielt – mit einem Squash-ähnlichen Schläger und einem speziellen Kunststoffball. Aus dem Speedminton heraus hat sich das Blackminton entwickelt. Es wird im Dunkeln unter Schwarzlicht-Beleuchtung gespielt, wobei der Ball durch ein Knicklicht in seiner Mitte sichtbar gemacht wird.
Beachminton wird, wie Beach-Volleyball, auf einem Spielfeld im Sand gespielt. Es ist allerdings kleiner, als ein Badmintonfeld, das Netz ist höher und die vordere Aufschlaglinie wird durch Hütchen am Rand ersetzt.
Alle diese Racketspiele für den Freizeitbereich haben aber im Hinblick auf Technik, Ballgefühl und Finesse nicht wirklich etwas mit der Sportart Badminton zu tun.